Und dann gab's keines mehr (Dezember 2008)

von Agatha Christie, Regie Reto Wiedenkeller

Zehn Männer und Frauen unterschiedlicher Herkunft erhalten eine Einladung, die sie auf eine abgeschiedene Insel lockt.

Dort beschuldigt sie ihr unsichtbarer Gastgeber diverser gut vertuschter Kapitalverbrechen und kündigt ihren Tod an. Einen Gast nach dem anderen ereilt dieses Schicksal, während die schrumpfende Schar der Überlebenden verzweifelt versucht, den Mörder zu finden und auszuschalten… Sie alle hüten ein düsteres Geheimnis. Ein Entrinnen ist nicht möglich. Der mysteriöse Mr. Onym hat irgendwie davon erfahren. Er, der weiterhin unsichtbar bleibt, kündigt Gerechtigkeit an.

Ohne die Möglichkeit der Flucht sollen die Zehn ihre Strafe erwarten, die stets mit dem Tod identisch ist. Auf Nachsicht können die «Gäste» nicht zählen. Einen nach dem anderen ereilt das Ende, das perfiderweise vom alten Kinderreim «Zehn kleine Negerlein» inspiriert ist. Verzweifelt suchen die Verfolgten nach einer Fluchtmöglichkeit. Doch es gibt kein Boot, das Fährschiff lässt sich nicht mehr blicken. Also ergreift man die Flucht nach vorn und durchsucht die Insel nach dem Versteck, in dem Onym sich zwischen seinen Untaten verborgen halten muss. Als dies ohne Ergebnis bleibt, dämmert der Gruppe die schreckliche Wahrheit: Onym muss einer der ihren sein! Als potenzielles Opfer hat er die beste Tarnung. Fortan belauert und verdächtigt man einander, während die Zahl der 'Unschuldslämmer' weiter drastisch abnimmt …

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